Bei Pflichtspieldebüt von Trainer Oliver Sorg
Endstation für die Talwiesen-Elf im Viertelfinale des Rothaus-Pokals

Im Gegensatz zu Spielern und Anhang des FC Wolfenweiler-Schallstadt war die Enttäuschung bei den Rielasingern (hier Nico Kunze) nach dem Aus im Pokal-Viertelfinale sehr groß. | Foto: Philipp Findling
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Rielasingen-Arlen. Unglücklicher hätte das Pflichtspieldebüt von Oliver Sorg als Trainer des 1. FC Rielasingen-Arlen nicht verlaufen können. So musste man sich am 22. Februar im Viertelfinale des Rothaus-Pokals knapp mit 1:2 gegen den Landesligisten FC Wolfenweiler-Schallstadt geschlagen geben. 

"Am Kampfeswillen", so betonte es der Coach der Talwiesen-Elf nach dem Spiel, "lag es heute definitiv nicht." Dabei fehlte es vor allem in der klar von den Gastgeben dominierten ersten Halbzeit an Effizienz und Durchschlagskraft im letzten Drittel. Munter los legte der 1. FC Rielasingen-Arlen nach vorsichtigem Abtasten beider Mannschaften bereits in der 13. Minute, als Kian Fetic mit einem Flachschuss aus sieben Metern das Tor nur hauchdünn verfehlte. Helle Aufregung gab es schließlich, als Leon Sattler im Strafraum klar vom Gegner als letzter Mann am Knöchel getroffen wird, ein fälliger Elfmeter sowie eine berechtigte rote Karte blieben jedoch aus (19.). Wiederum Sattler war es, der in der 31. Minute einen Schuss aus gut 17 Metern knapp am Tor vorbeisetzte. Bis zur Pause war es auch die Talwiesen-Elf, die durch Kapitän Gianluca Serpa noch eine weitere Möglichkeit zur Führung hatte (39.). 

Erschöpfte Gastgeber verpassen Freistoßtreffer

Nach dem Seitenwechsel gingen die Gastgeber aufgrund des enormen physischen Aufwands in Halbzeit eins sichtlich auf dem Zahnfleisch, was die Gäste nun besser ins Spiel kommen ließ. So viel besser, dass die "Wölfe" in der 60. Minute eine Unaufmerksamkeit in der Rielasinger Defensive durch Philippe Häring eiskalt auszunutzen wussten. Von hier an entwickelte sich ein Spiel mit klarer Feldüberlegenheit für die Gästemannschaft. Wenige Minuten nach der Gästeführung parierte FCRA-Torhüter Marcel Reitze eine Chance von Paul-Gregor Hartmann glänzend. Und wenn es aus dem Spiel heraus nicht klappt, muss eben ein Standard herhalten. So geschehen in der 76. Minute, als Christoph Matt nach einem Eckball souverän zum Ausgleich einköpfte. Wenige Minuten später hätten die Gastgeber das Spiel sogar drehen können, jedoch stand beim Freistoß von Nico Kunze das Lattenkreuz im Weg (79.). "Das sind die Regeln des Pokals: Wenn du solche Chancen nicht nutzt, fliegen sie dir auf der anderen Seite um die Ohren", erläuterte Oliver Sorg.

Matchplan sehr gut umgesetzt

Fehlte hier dem Trainer zufolge hier das Quäntchen Glück, waren es dann wieder die Gäste aus Wolfenweiler, die in der 83. Spielminute wiederum durch Philippe Häring abermals in Führung gingen. "Wir haben uns, so ehrlich müssen wir sein, uns die Tore selbst reingelegt", resümierte FCRA-Trainer Sorg. Gerade in der ersten Hälfte haben wir, so der neue Chefcoach, den Plan sehr gut umgesetzt, den Gegner in Bewegung zu bringen. Was zudem, so viel hat das Pokalspiel sehr gut gezeigt, Mut für die nächsten Wochen in der Verbandsliga macht ist vor allem die junge Garde in der Innenverteidigung um Mika Köberlin, der den angeschlagenen Abwehrchef Dominik Compagnucci glänzend vertrat, sowie eben der Kampfeswille der Talwiesen-Elf.

Autor:

Philipp Findling aus Singen

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