Margot Herrmann geht in den Ruhestand
Ein Haus von Liebe und Geborgenheit
Engen. Sie hat 47 Jahre lang ihren Beruf Erzieherin als Berufung gelebt, davon 28 Jahre im Kindergarten St. Martin in Engen, wo sie 24 Jahre die Leitung inne hatte. Am letzten Freitag, 19. Oktober, wurde Margot Herrmann in einer sehr berührenden Feier in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Nicht nur Vertreter der Stadt Engen und der Kirche, auch ihre Familie, Schulleiter, Pädagogen, weitere Kindergartenleiterinnen, Eltern und Elternbeiräte, ihr Team und die Kinder selber waren bei der wunderschön gestalteten Abschiedsfeier zugegen. Da kullerte nicht nur bei Margot Herrmann so manche Träne. Die überaus große Wertschätzung, die ihr hierbei entgegengebracht wurde, spricht für die großartige Qualität ihrer Arbeit und des gesamten Teams. Wobei sie immer von einem »WIR« sprach und von der tollen Unterstützung durch ihr Team, der Kinder und Eltern, ihrer Familie, der Stadt Engen und der Katholischen Kirche.
Bürgermeister Johannes Moser schilderte im Werdegang Margot Herrmanns, dass sie damals von Halle aus in den Hegau übersiedelte. »Es ist keine einfache Stunde, da wir sie nun verlieren«, sprach Moser. Auch Dekan Pfarrer Zimmermann würdigte sie im Anschluss. Die Kinder sowie die gesamten Mitarbeiterinnen und Elternbeiräte brachten ihre Wertschätzung in Form von Gedichten, Tänzen, Liedern auf der Gitarre und dem Akkordeon dar.
Man war sich einig, dass Margot Herrmann ein Haus von Liebe und Geborgenheit geschaffen habe, wo sie mit Herzblut am Menschen und für den Menschen gearbeitet hat. Über ihre Nachfolgerin Bianca Bohnert, die selbst schon als Kindergartenkind bei ihr war, sagte sie: »Sie wird mich würdig vertreten«. Zum Abschluss ließ die sichtlich gerührte scheidende Kindergartenleiterin den bedeutenden Satz fallen: »Das größte Geschenk waren Eure Kinder«.
- Graziella Verchio
Autor:Redaktion aus Singen |
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