Flüchtlingen und Asylbewerbern soll ein Zeichen gegeben werden
Jugendorganisationen planen Willkommensfest in Singen
Singen. Geht es um die Unterbringung von Flüchtlingen scheint manchmal nicht unbedingt Einigkeit in der Bevölkerung zu herrschen. In Stadt und Land bewegt es Menschen, wenn in ihrer Nähe Flüchtlingheime entstehen. Andererseits werden Willkommensfeste und Hilfsaktionen geplant. So auch in Singen.
Der Ortsjugendausschuss der IG Metall Singen warb kürzlich bei einem Vorbereitungstreffen um Unterstützung und Verständnis für die Unterbringung von Asylbewerbern. Dabei gab es die Idee, ein Willkommensfest zu veranstalten in Kooperation mit dem Stadtjugendring, Jugendhäusern, Wohlfahrtsverbänden, Kriminalprävention, Teestube und diversen Kirchen.
Dabei wurde geklärt was die Bedürfnisse der Asylbewerber sind, wie das Willkommensfest gestaltet werden kann und wie geholfen werden kann bei Behördengängen, Sprachproblemen und vieles mehr. Angedacht ist auch eine Kleiderkammer.
Derzeit finden große Fluchtbewegungen statt, sei es aus Gründen der Nahrungsknappheit oder es werden Kriege geführt um an seltene und begehrte Rohstoffe zu kommen. Viele Menschen sind geflohen aus Gründen wie Hunger, Gewalt, Verfolgung oder Perspektivlosigkeit.
Gemeinsam mit den bereits hier lebenden Flüchtlingen in Singen ist nun für Anfang Oktober (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) in der Friedinger Str., in der derzeit 50 Flüchtlinge einen Platz finden konnten, das Willkommensfest geplant.
Wer Interesse hat mitzuhelfen wendet sich bitte an: Diana Alt, IG Metall Singen, Tel. 07731/87380 oder per E-Mail: diana.alt(at)igmetall.de
Autor:Oliver Fiedler aus Gottmadingen |
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