Vierte Tischmesse am 24. März im Milchwerk
Vernetzung auf Augenhöhe
Radolfzell. Einen Überblick der Initiativen, Institutionen, Vereine, Verbände und Fachkräfte, die sich in Radolfzell für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzen, können sich Besucher der vierten Radolfzeller Tischmesse für Kinder- und Jugendhilfe am Freitag, 24. März, im Foyer des Milchwerks Radolfzell verschaffen. Sie findet von 14 bis 17 Uhr statt und bietet Gelegenheit für Kontakte und Kooperationen.
Ziel der Tischmesse ist es nach Angaben von Bürgermeisterin Monika Laule und Stadtjugendpflegerin Eva-Maria Beller aber vor allem ein Netzwerk zu schaffen und Kooperationen zu fördern. »Wir wollen die verschiedenen Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt aber auch die Angebote junger Familien zusammenbringen«, erklärte Laule im Rahmen einer Pressekonferenz. Dabei steht 2017 vor allem die Bildung im Fokus. »Bildung ist unsere Ressource, um die Gesellschaft zukunftsfähig zu machen«, sagte Laule weiter. Bildungsmanagerin Anke Schlums ergänzte: »Bildung ist schon lange nicht mehr nur ein erfolgreicher Schulabschluss. Wir wollen bei der Tischmesse auch zeigen, wo Bildung außerhalb der Schule noch passiert.«
Bei der Tischmesse werden 71 Initiativen, Institutionen, Vereine, Verbände und Fachkräfte ihre Arbeit vorstellen. Das Angebot reicht von privaten Initiativen bis hin zu städtischen und landkreisweiten Institutionen. »So viele Teilnehmer wie in diesem Jahr, hatten wir noch nie. Wir sind bis auf den letzten Platz gefüllt«, freut sich Beller auf die vierte Tischmesse. Neben dem internen Austausch ist die Tischmesse im Milchwerk aber auch eine öffentliche Veranstaltung, die kostenlos von jedem Interessierten besucht werden kann. Damit man bei solch einem reichhaltigen Angebot nicht den Überblick verliert, wird jeder Tisch mit einer Nummer versehen - ein dazu passender Flyer mit den verschiedenen Tischnummern, soll bei der »Navigation« helfen.
Für Timo Hansen, vom Amt für Kinder, Jugend und Familie im Landratsamt, steht die Bedeutung der Tischmesse außer Frage: »Hier geschieht Kommunikation auf Augenhöhe.« Im Übrigen: Wie Susanne Herz vom Amt für Kinder, Jugend und Familie betonte, sei Radolfzell quasi der Ursprung der Tischmessen, die im Landkreis schon mehrere Nachahmer gefunden hat. So fand 2016 zum zweiten Mal beispielsweise eine vergleichbare Veranstaltung in Stockach statt. Die Verantwortlichen in Radolfzell bestätigten, dass die Tischmessen, die im zweijährigen Rhythmus angeboten werden, fortgeführt werden sollen.
- Matthias Güntert
Autor:Redaktion aus Singen |
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