19.540 Euro fließen aus Denkmalförderung
Geldsegen für das ULF
Radolfzell. Für ein »Vorprojekt zur Innenrenovierung« des Münsters Unserer Lieben Frau in Radolfzell werden 19.450 Euro aus der dritten Tranche des Denkmalförderprogramms 2017 des Landes fließen. Das teilen Minister Guido Wolf MdL und Karl Rombach MdL mit, beide sind CDU-Betreuungsabgeordnete im Landkreis Konstanz. In der dritten und letzten Tranche fließen rund 4,9 Millionen Euro. 2017 wurde in drei Tranchen eine Fördersumme von rund 18,2 Millionen Euro für landesweit 358 Vorhaben bewilligt.
Basierend auf den Vorbereitungen des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart entscheidet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als oberste Denkmalschutzbehörde über die Aufstellung des Denkmalförderprogramms.
Das Münster Unserer Lieben Frau in Radolfzell, eine spätgotische Pfeilerbasilika, wurde während des 15. und 16. Jahrhunderts erbaut. 1436 war Baubeginn, von einem romanischen Vorgängerbau wird ausgegangen. Die Reliquien der Radolfzeller Stadtpatrone Theopont, Senesius und Zeno werden im Münster verehrt.
»Die Kirchen unseres Landes sind charakteristisch für unsere christliche Kultur und Tradition. Wir freuen uns, dass die Denkmalförderung des Landes das Vor-projekt zur Innenrenovierung des Münsters Unserer Lieben Frau in Radolfzell fördert«, erklären Minister Wolf und Landtagsabgeordneter Rombach.
- Matthias Güntert
Autor:Redaktion aus Singen |
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