Akkordeon-Orchester Radolfzell lädt ein zum Jubiläumskonzert
90 Jahre – und kein bisschen leise
Radolfzell. Es war im Jahr 1930, als sich einige RadolfzellerInnen so sehr mit dem »Virus« der Akkordeonmusik, dass flugs ein Verein gegründet wurde: Das Akkordeon-Orchester Radolfzell. Dieses zum glück recht gutmütige Virus erwies sich als langlebig und präsentiert sich nun – 90 Jahre später – beim Herbstkonzert im kleinen Saal des Milchwerks. Der Bogen des Dargebotenen reicht dabei von festlicher Musik aus Händels »Wassermusik« bis zu Tango von Piazzolla.
Ein Highlight ist sicher eines der ersten Originalwerke für Akkordeon Solo, die »Schneider-Variationen« von Hans Lang, mit der sechzehnjährigen Mira Dittrich als Solistin, heißt es in der Ankündigung. Während die Jugend-Bigband unter der Leitung von Werner Kopp mit fetzigen Klängen zu hören sein wird, präsentieren die Quetschkommodians und das Hauptorchester unter Rudi Hartmann auch Musik aus der Entstehungszeit des Vereins mit Stücken von W.R.Heymann, den Comedian Harmonists oder der unverwüstlichen »Bagatelle« von J. Rixner. Das Quintett gibt unter anderem den »Danse Gitane« von J. Löchter und »Street Tango« von Piazzolla zum Besten.
Aufgrund der aktuellen Abstandsregeln findet das Konzert sogar gleich zwei Mal statt: Am Samstag, 17. Oktober um 20 Uhr und am Sonntag, 18. Oktober um 17 Uhr im Milchwerk Radolfzell, Werner-Messmer-Straße 14.
Aus demselben Grund wird auch der Vorverkauf empfohlen bei Espresso Pino, Teggingerstr. 9, oder unter www.aor-ev.de.
- Dominique Hahn
Autor:Redaktion aus Singen |
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