Pläne für die Sanierung des Friedhofsgebäudes in Gottmadingen vorgestellt
Für einen angemessenen Rahmen der Trauer
Gottmadingen. Die Jahre haben zweifellos ihre Spuren an ihm hinterlassen - das Friedhofsgebäude in Gottmadingen ist in die Jahre gekommen und dringend renovierungsbedürftig. Besonders der barrierefreie Zugang soll verbessert werden. Schließlich kommen Jahr für Jahr zwischen fünf- bis sechstausend Menschen in die Aussegnungshalle um Abschied zu nehmen. Um dieser Stätte der Trauer ein angemessenes Erscheinungsbild zu verschaffen und die Zuwegung zu verbessern, legte Bernhard Gassner vom Gottmadinger Büro »Siegenführ Gassner Architekten« dem Ausschuss für Technik und Umwelt eine Bestandsaufnahme sowie erste Planungen und Berechnungen vor.
Neben einem stimmigen Farbkonzept für die Außenfassade sowie den Innenräumen und der teilweisen Erneuerung der Böden sind auch zwei neue Einzelöfen für die Mitarbeiterräume vorgesehen. Insgesamt hat Gassner Kosten für eine umfassende Renovierung in Höhe von rund 280.000 Euro errechnet. Dabei sei eine mögliche Ausbesserung der Außenmauer noch nicht enthalten, fügte der Architekt hinzu.
Im Haushalt sind allerdings nur 120.000 Euro für das Vorhaben eingestellt, erinnerte Bürgermeister Dr. Michael Klinger. Doch halbe Sachen wollte das Gremium nicht machen, sondern sprach sich einhellig dafür aus, nicht stückchenweise zu renovieren, sondern »wenn wir es angehen, dann richtig«, wie SPD-Rat Georg Ruf es formulierte. Den Vorschlag von Architekt Gassner, einen Teil des Vorhabens in diesem Jahr durchzuführen und den weiteren erst in 2019, wäre eine Möglichkeit um die Finanzierung zu stemmen. »Da müssen wir noch einmal in uns gehen«, verwies Bürgermeister Klinger abschließend auf eine weitere detaillierte Finanzierungsplanung, ehe das Projekt auch dem Gesamtgemeinderat vorgelegt wird.
Autor:Ute Mucha aus Moos |
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