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Mittwoch, den 30. Juli 2008
Neue Vision für Gailinger Strandbad Gemeinderat diskutiert erste Entwürfe nach Bürgerw
Gailingen (of). Wenige Wochen nach dem Bürgerworkshop der beiden Gemeinden Gailingen und Diessenhofen geht es schon an erste Projekte der Umsetzung. Der Gailinger Gemeinderat diskutierte in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am letzten Donnerstag über erste Entwürfe zur künftigen Gestaltung des Gailinger Strandbads, mit denen der Landschaftsplaner René Fregin aus Überlingen beauftragt wurde. Fregin hat für das neue Gailinger Strandbad eine neue Planung entworfen, deren wichtigstes Detail die Verlegung des Rheinuferwegs nach hinten ist um dem Bad so mehr Fläche zu geben. Dabei sollen auch die Parklätze merklich vom Rheinufer abrücken, um das Bad selbst mehr zur Erlebnislandschaft zu machen. Dafür solle ein Fußweg durch das Bad führen, der den meisten Gemeinderäten allerdings als nicht notwendig erscheint. Sie wollen nicht, dass ein weg mitten durch die Badegäste führt. Auch das bisher betonierte Rheinufer soll renaturiert werden. René Fergin sieht hier vor, dass sich das Gelände künftig terrassenartig zum Rhein hin senkt. Wie bei diesen Terrassen im Laufe des Jahres stark wechselnden Wasserständen umgegangen werden kann, muss noch geklärt werden. Der neue Uferbereich soll sogar mit einer Art Badebucht ausgestattet werden, die vor allem Spielflächen für Kinder bieten könne, so der Planer. Auch hier sehen die Gemeinderäte allerdings Probleme mit den wechselnden Wasserständen, die nach Aussagen von Ingbert Sienel bis zu zwei Meter innerhalb des Jahres schwanken. Neue Gastronomiegebäude (hier gibt es zwei Standortalternativen) wie auch dezentrale Umkleidemöglichkeiten sollen umgesetzt werden, kleine Flächen für Camping, etwa für Radtouristen oder auch Stellflächen für Wohnmobile sind ebenfalls in den Plänen vorgesehen. Sogar die Slipanlage für Boote solle in das neue Bad integriert werden, sagte der Planer. Hier wurde von den Gemeinderäten sogar ein Art Anlegestelle für Boote vorgeschlagen, für die Nutzung der Gastronomie. Sogar eine Eisfläche, die im Winter geflutet werden könnte ist in den ersten Plänen vorgesehen. Für die Umsetzung der Planung, die nun nochmals nach den verschiedenen Vorschlägen der Gemeinderäte umgearbeitet wird, müssen noch eine ganze Reihe von Behörden abgefragt werden, was wirklich geht und was nicht. Auch rechnet Bürgermeister Heinz Brennenstuhl mit einer ganzen Reihe von Zuschussmöglichkeiten für diese Umbaumaßnahme, die aus dem Strandbad einen Park machen soll. Eine Umsetzung der Pläne ist frühestens nach der Badessaison 2009 möglich. Dieses zeitliche Ziel soll allerdings auch ins Auge gefasst werden.
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