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Mittwoch, den 2. Juli 2008
Geld für Sanierung der Oststadt
Singen (li). In diesem Fall hatte der Bote nichts zu befürchten, es waren zudem ja gute Nachrichten. Einen ersten Förderbescheid für die Sanierung der Singener Oststadt brachte Regierungspräsident Julian Würtenberger persönlich nach Singen. Er schaute sich dabei die neue Stadthalle an. Von Singen ist der neue Regierungspräsident offenbar so begeistert, dass er gestern schon wieder da war und die Hohentwiel-Gewerbeschule wie die Gerwig-Schule besichtigte. Singen habe ja große Erfahrungen mit Sanierungsprojekten, sagte der Regierungspräsident mit Blick auf die soziale Stadt Langenrain, die ein Muster an konsequenter Wohnquartiersanierung ist. 1,4 Millionen Euro hatte der Regierungspräsident jetzt im Gepäck. Mit Bau-und Sanierungsfortschritten könne die Stadt aber auch auf mehr Geld hoffen, sorgte Würtenberger für erwartungsfreudige Augen. Nach dem Langenrain will die Stadt Singen nun die Oststadt anpacken. Die städtebauliche Sanierung ist fast überfällig, denn die östliche Innenstadt bröckelt ab dem Herz-Jesu-Platz ständig ab. Das wurde mehrfach bei Papieren zur Stadtentwicklung moniert. Bei den anstehenden Maßnahmen werden Bund und Land insgesamt rund 60 Prozent der Kosten tragen, so dass Singen knapp eine Million Euro selbst aufbringen muss.
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