Jahresrrückblick 2002
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*  Montag 29. Dezember 2003

»Das bekommen wir in Griff«

Verantwortung tragen und sich für die Schwächsten der Gesellschaft zu engagieren ist Teil ihres Lebens: Brigitte Rump, Geschäftsführerin der Heimsonderschule »Haus Höri«, gehört seit 30 Jahren der anthroposophischen Einrichtung an, und dies mit Leib und Seele. Ihr Mann Uwe unterstützt als erster Vorstand des Trägervereins die Arbeit seiner Frau mit reichlich ehrenamtlichen Engagement und so dreht sich im Hause Rump auch ganz privat vieles um das Wohl der »seelenpflegebedürftigen Kinder«. Erst letzte Woche sind die letzten Kinder von der Höri in die Kinderheimat »Sonnenuhr« nach Engen umgezogen, wo sie nach dem Brand ihres Hauses in Gaienhofen »ein Stück Heimat fanden«. Ein Kraftakt für alle Beteiligten, der bis in eineinhalb Jahren wiederholt werden soll. Bis dahin hofft man, ist die »Alte Ölmühle« in Mühlhausen-Ehingen einzugsbereit. Denn das idyllische Anwesen in der Doppelgemeinde ist bereits seit über drei Jahren als neues Domizil für die Heimsonderschule geplant. Schwierigkeiten gab es mit Ämtern und weiteren Auflagen, doch Brigitte Rump läßt sich durch Probleme nicht entmutigen sondern bleibt hartnäckig am Ball: »Im Frühjahr nächsten Jahres soll Baubeginn sein. Das müssen wir in den Griff bekommen«. Dies wäre auch Bürgermeister Hans-Peter Lehmann recht, denn er unterstützt von Anfang an das Projekt und hofft, dass »wir so schnell wie möglich kommen«, so die 55-Jährige Verwaltungsangesstellte. Das hofft natürlich auch Brigitte Rump für ihre Schützlinge, die dann ein behindertengerechtes Wohnheim und eine nagelneue Schule samt Kindergarten zu ihrem neuen Domizil zählen. Knapp dreißig Lehrer und Erzieher betreuen die Kinder in familiärem Rahmen, wo ihnen Entwicklungschancen unter anthroposophischen Vorzeichen geboten werden. - mu -

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