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* Mittwoch, den 23. Juli 2008

30 Jahre Wassersport

Vereinsjubiläum und Sommerfest an der Wäschbruck

Radolfzell (swb). Dreißig Jahre im Interesse des Wassersportes, dreißig Jahre Arbeit für Hafen und Liegeplätze. Erfolgreiche Regatta-Tage, Aufbau des Jugendsportes, viele harmonische Begegnungen und Freundschaften über den See. Grund genug, diesem Jubiläum einen sportlichen und festlichen Rahmen zu geben. Die Veranstaltung wird auf dem Vereinsgelände in den Herzen am 2. August im Rahmen eines Sommerfestes und der traditionellen Clubregatta durchgeführt. Eingeladen sind alle Clubmitglieder, deren Familien und Freunde. Ein umfangreiches Programm wurde erarbeitet. Unter anderem werden Ehrungen, Rückblicke und Live-Musik zu erleben sein. Sicher hat jeder Wassersportler des WWRa aus den zurückliegenden Jahren Höhepunkte und Erinnerungen anzumerken. Erinnert sei zunächst an den 8. Dezember 1978, an diesem Tag gründeten einige Wassersportler des Wäschbruck-Bojenfeldes, mehr oder weniger notgedrungen, den heutigen Verein. Damals konnte jeder Wassersportler ohne irgendeine Genehmigung seinen Bojenstein im Seeufer versenken. Mitte der 70er Jahre arbeiteten Wasserbehörden und Umweltämter an einem Bodenseenutzungsplan, der 1975 in Kraft trat und eine Reduzierung der Bojenplätze vorsah. Vorher hatte vorausschauend die Radolfzeller Verwaltung das Bojenfeld "an der Wäschbruck" ordnen und von der Wasserbehörde genehmigen lassen. Um das zu manifestieren, entwickelte das Tiefbauamt verschiedene Pläne, um den Radolfzellern langfristig Wassersport zu ermöglichen. Weil auch die Bojenbenutzer ihre Vorstellung vertreten wollten, gründeten sie erst eine Interessengemeinschaft, später dann, auf Initiative von Dieter Busse, den WWRa als Verein. Zusammen mit dem Motoryachtclub und dem Motorsportclub gelang außerdem der Abschluss eines Pachtvertrages für ein Vereinsgelände im Herzenbereich. Nun hatte man zwar ein Vereinsgelände mit einer alten Holzhütte darauf, aber keine sicheren, landverbundenen Bootsliegeplätze. Jahrelange Planungswirren nahmen erst 1987 Gestalt an. 1988 begannen der Abriss der Ufermauern und die Aufschüttungen eines neuen Flachufers. Das Konzertsegel wurde errichtet. Dadurch fielen Bojenplätze weg und das Hafenprojekt konnte realisiert werden. Noch im Februar 1989 begannen die Arbeiten für den neuen Hafen. Nun ging alles sehr schnell, um den Wassertiefstand auszunutzen. Spundwände wurden gesetzt, Schüttmaterial für den Hafendamm kam unter anderem vom Straßenbau der B33 neu und die Schwimmstegpfeiler wurden eingerammt. Bereits im April des Jahres 1989 war man so weit, um die Schwimmstege im Mai und Juni zu montieren. Anfang Juli 1989 feierten die Wäschbruckler ihren neuen Hafen.

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